Vor über 20 Jahren eröffnete der mittlerweile ikonische Neubau der GfZK Leipzig am Johannapark. Konzipiert und realisiert wurde er von as-if. Zu Grunde lag die Frage, wie ein Gebäude aussehen könnte, in dem unterschiedliche Formen des Ausstellens, Forschens, Vermittelns und Zusammenkommens stattfinden. Das Ergebnis ist ein „polygones Raumgefüge“, das fast ohne rechten Winkel auskommt und durch bewegliche Wände immer wieder neu konfiguriert wird.
as-if sind Paul Grundei, Stephanie Kaindl und Christian Teckert. Das interdisziplinäre Team aus Wien entwickelt Projekte an den Schnittstellen von Architektur, Städtebau, Urbanismus, Raumtheorie und künstlerischer Intervention. Dabei gehen sie von einem besonderen Raumbegriff aus: „Der ‚verhandelbare Raum‘ ist kein abstrakt für sich existierender Raum, er benötigt Akteur*innen, um zu entstehen und zu sein, macht die Anwesende zu Mitwirkenden, ist an Prozessen orientiert, wird durch Gleichzeitigkeiten bestimmt.“
Der Rundgang findet in der Ausstellung Wandern in Geschichte. Die Fotografie von Ulrich Wüst statt.
