There Is Always Dance In Abundance

Der Glaube an unbegrenztes Wachstum trägt dazu bei, dass sich unsere Ressourcen und die des Planeten erschöpfen. Wenn wir daran festhalten, setzen wir uns über Rechte und Bedürfnisse anderer hinweg und produzieren Diskriminierung, Ausschluss und Ungleichheit. Und während wir danach streben, immer mehr zu produzieren und zu besitzen, verlieren wir die Fähigkeit, Zusammenleben anders zu denken.

Mit dokumentarischen und spekulativen Mitteln entwirft der Film There Is Always Dance in Abundance eine „Ökologie der Vielen“, die auf der Annahme basiert, dass genug Lebensraum und Ressourcen für alle da sind, wenn sie respektvoll genutzt werden. Die Protagonist:innen begeben sich auf eine „Zeitreise“, erkunden vorhandenes Wissen und experimentieren mit neuen Formen des Erkenntnisgewinns. Sie tragen Sehgeräte und Overalls, die mit Blättern, Federn und Beatmungsschläuchen ausgestattet sind, und erkunden ihre Umwelt, beobachten Tiere und Pflanzen, die Widerstandsfähigkeit von Körpern und Materialien. In verschiedenen Übungen lernen sie ihre Sinne zu schärfen, ihre Grenzen und Verwundbarkeit zu erforschen.

Im Gespräch mit Theoretiker:innen und Gewerkschafter:innen diskutieren sie den historischen, aktuellen und zukünftigen Stellenwert von Arbeit, beschäftigen sich mit der Entstehung von Eigentum und den Kämpfen für Gleichberechtigung und Gemeingut. In der filmischen Erzählung spielen Verbundenheit, Gemeinschaft und Nachhaltigkeit eine zentrale Rolle.

There Is Always Dance in Abundance wird als Teil einer raumgreifenden Installation präsentiert, in der Workshops, Tauschbörsen und Diskussionen stattfinden.

Mit freundlicher Unterstützung von

Im Rahmen des Kunstpreises Europas Zukunft. In Kooperation mit der Merz Akademie – Hochschule für Gestaltung, Kunst und Medien und dem Württembergischen Kunstverein Stuttgart. Mit freundlicher Unterstützung der Europas Zukunft gUG, der Stiftung Kunstfonds, der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen und der Bundeszentrale für Politische Bildung. Der Film wurde im Rahmen des Festivals ÜBER:MORGEN der KulturRegion Stuttgart co-produziert. Die Stiftung Galerie für Zeitgenössische Kunst Leipzig wird durch den Förderkreis der GfZK Leipzig, die Stadt Leipzig und das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst gefördert. Sie wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtages beschlossenen Haushaltes.

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