Das IFZ zu Gast in der GFZK

Das Institut für Zukunft (IFZ) besteht im Frühjahr 2019 seit fünf Jahren in den ehemaligen Großmarkthallen im Kohlrabizirkus in Leipzig. Dieser Anlass bietet Grund zum Feiern aber auch zur Reflexion.

Das Institut für Zukunft als Kollektiv ist mit dem Ziel angetreten, dem Feiern, dem flüchtigen Moment des Glücks, der Selbstvergessenheit und dem Austreten aus dem gesellschaftlichen Alltag eine Hülle, eine Bühne, einen konkreten, geschützten Raum zu geben. In diesem Sinne sieht sich das Institut als Ort der Utopie und Emanzipation.

 

Vor dem Hintergrund der ständigen Veränderung und des Bewusstseins, dass der Club als geschützter Raum zwangsläufig auch immer ein Ort der Exklusivität ist, ein spezifischer sozialer Raum mit eigenen ästhetischen Codes, Ritualen und Konventionen, soll eine Ausstellung diese Widersprüche künstlerisch erforschen, sich neue Räume in der Stadt erschließen und sich so einer breiten Öffentlichkeit stellen.

 

Die Ausstellung untersucht die verschiedenen Manifestationen des sozialen Raums IFZ, den tatsächlich physischen Raum, seine Oberflächen und Materialitäten, Licht und Sound, sowie die Aneignung dieses Raumes durch die Besucher*innen und Akteur*innen. Das intermediär angelegte Projekt bewegt sich an den Schnittstellen von Fotografie (Sophia Kesting & Dana Lorenz), Video (Anna Baranowski), Objekt (Tobias Kahl & Adrian Dorschner) und Sound.

 

Die Ausstellung ist eine Kooperation zwischen dem IFZ, den Fotografinnen / Künstlerinnen Sophia Kesting & Dana Lorenz und den Architekten Tobias Kahl & Adrian Dorschner.

 

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