Lara Almarcegui: Angehaltener Aushub (Ausstellung)

Welche Spuren geologischer, politischer und sozialer Veränderungen finden sich unter der Stadt? Anlässlich der Leipziger Buchmesse 2024, auf der die Niederlande und Flandern zu Gast sind, realisiert die GfZK eine ortsbezogene Zusammenarbeit mit der Rotterdamer Künstlerin Lara Almarcegui. Seit Mitte der 1990er Jahre, einer Zeit des Bau-Booms und umfassender Stadterneuerung in Europa, beschäftigt sich Almarcegui mit Prozessen urbaner Transformation. Ihr besonderes Interesse gilt dabei Zuständen, die üblicherweise nicht im Fokus der Wahrnehmung stehen, wie Brachflächen. In Leipzig begibt sie sich die Künstlerin auf eine Baustelle: Diese wird zu einem Ort, an dem sich die geologische Vergangenheit und der historische Wandel der Stadt erkunden lassen. Dafür lässt sie die Bauarbeiten pausieren und lädt die Öffentlichkeit zu einer Tour in die Baugrube ein.

Das Projekt wird in drei Schritten realisiert. Bei einem öffentlichen Gespräch am 16. März 2024 stellte die Künstlerin ihre Arbeit im Austausch mit eingeladenen Expert*innen aus dem Bereich der Geowissenschaften vor. Einige Wochen später stoppt die Künstlerin den Aushub auf einer Leipziger Großbaustelle und macht es so möglich, die freigelegten Erd- und Sedimentschichten zu betrachten (24. April 2024). Nach einigen Tagen werden die Bauarbeiten fortgesetzt. Für die Präsentation des Projekts im Ausstellungsraum (13. September 2024 bis 12. Januar 2025) dokumentiert und erweitert Almarcegui ihre Recherche.

Mit freundlicher Unterstützung von

Eine Kooperation mit dem Leibniz-Institut für Länderkunde. Gefördert vom Mondriaan Fonds und der Botschaft des Königsreichs der Niederlande, Berlin, anlässlich des Gastauftritts des Königreichs der Niederlande auf der Leipziger Buchmesse 2024.

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