Workshop: The Violence of Position – Dekoloniales Training und Handbuch für Verbündete

ein Projekt von Filipa César, Jota Mombaça und Diana McCarty

 

Filipa César, Preisträgerin des Kunstpreises Europas Zukunft, teilt ihre Auszeichnung mit zwei Künslter:innen, mit denen sie seit längerer Zeit zusammenarbeitet. Ausgehend von Fallstudien, in denen es um den Schulterschluss von Kämpfen gegen Marginalisierung, Unterdrückung und Gewalt geht, veranstalten sie ein Dekoloniales Training. Ruthie Wilson Gilmore und Craig Gilmore, Vertreter:innen der Abolitionist-Bewegung, die für die Abschaffung von Gefängnissen kämpft, berichten über Bildungsprojekte in den Slums von Lissabon; Tatiana Nascimento dos Santos, Übersetzerin, Poetin und Aktivistin, die sich in ihren Werken mit white privilege auseinandersetzt, stellt Konzepte von kultureller Diversität vor; Vadinho Costa, Aktivistin in Guinea-Bissau berichtet über partizipative Modelle zur Schaffung von Toleranz gegenüber queeren Menschen; Jota Mombaca, Künstlerin und Unruhestifterin stellt Diskriminierungsfälle im Kunstbetrieb zur Diskussion; Diana McCarty und Filipa César beschreiben feministische Widerstandsformen gegenüber Alltagsrassismus. Begleitend zum Training erscheint zur Leipziger Buchmesse das Handbuch für Verbündete.

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