Eröffnung: Kunstpreis Europas Zukunft

© Filipa César: WO R K TA B L E, 2012
© Filipa César: WO R K TA B L E, 2012
Die Künstlerin und Filmemacherin Filipa César interessiert sich für das Fiktive im Dokumentarischen sowie für das Verhältnis zwischen der Produktion und Rezeption von Filmen. Seit 2011 erforscht sie die Rolle von Filmen in der Afrikanischen Befreiungsbewegungen in Guinea-Bissau. Dabei betrachtet sie Filmproduktion als ein wichtiges Mittel des Wiederstandes gegen die kolonialen Erzählungen und Wissensformen. Ihre Arbeiten, die sie mit einer Reihe von Kollaborateur*innen gemeinsam produziert, umfassen u.a. 16 mm Filme, digitale Archive, multimediale Performances. In Leipzig werden ausgewählte Arbeiten und performative Momente dieser verzweigten Arbeitsweise präsentiert.
Filipa César wurde von einer Jury, bestehend Noor Mertens (Kunstverein Langenhagen), Marius Babias (n.b.k.), Ilina Koralova (freiberufliche Kuratorin) Matthias Brühl (Auslober des Kunstpreises und Vorstandsvorsitzender des GfZK-Förderkreises) und Franciska Zólyom (Galerie für Zeitgenössische Kunst Leipzig), als diesjährige Preisträgerin des Kunstpreises Europas Zukunft ausgewählt.
Der mit 5000 Euro dotierte Preis wird von Matthias Brühl gestiftet und geht mit einer Einzelpräsentation in der GfZK einher.

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