Eröffnung: Yin Aiwen – INFORM-Preis für konzeptuelles Design

Illustration from visual - essay: The Curious Casebook of Chinese Meme War, 2013
Illustration from visual - essay: The Curious Casebook of Chinese Meme War, 2013

Yin Aiwen ist eine in Amsterdam lebende Designerin, Theoretikerin und Projektentwicklerin, die in Form von Texten, spekulativen Recherchen sowie von zeitbasierten künstlerischen Medien die sozialen Auswirkungen von digitalen Kommunikationstechnologien untersucht. Sie steht für eine Gestaltung, die Beziehungen unter Menschen und Systemen knüpft, um das Verhältnis von Technologie und Gesellschaft neu zu entwerfen. Die Berührungspunkte und Schnittstellen des Analogen und Digitalen formuliert sie in unterschiedlichen Medien aus.
In ihrer Leipziger Ausstellung wird die Installation „The Massage is the Medium“ präsentiert, in der das Verhältnis zwischen Körper, Konsum und Digitalität thematisiert wird. Außerdem wird erstmals die recherchebasierte Arbeit reunion vorgestellt, in der es um die Vernetzung unter Bedürftigen und Pflegearbeiter*innen geht. Und schließlich wird das fortlaufende Projekt COMMONS.ART präsentiert, das sich mit kollektivem Nicht-Besitzt im Kunstbetrieb beschäftigt.

INFORM. Preis für konzeptuelles Gestalten wird seit 2007 jährlich vergeben und ist an der Schnittstelle von Grafikdesign und Kunst angesiedelt. Der mit 5.000 Euro dotierte Preis wird von Dr. Arend Oetker gestiftet. Der Preis ist mit einer Ausstellung in der GfZK verbunden.

Preisjury: Chiara Figone (Grafikerin, Verlegerin Archive Books), Anna Lena von Helldorff (Grafikerin), Maureen Mooren (Grafikerin, Professorin Hochschule für Grafik und Buchkunst), Rebecca Stephany (Grafikerin, Professorin Hochschule für Gestaltung Karlsruhe), Franciska Zólyom (Direktorin GfZK).

Der mit 5000 Euro dotierte Preis wird von Arend Oetker gestiftet und geht mit einer Einzelpräsentation in der GfZK einher.

Weiterführende Beiträge

Lädt…