Wandern in Geschichte. Die Fotografie von Ulrich Wüst: Ausstellungsrundgang mit Matthias Flügge

Dodendorfer Straße 1998, aus der Serie / from the series: Morgenstraße. Magdeburg 1998 –2000 © Ulrich Wüst; ifa
Dodendorfer Straße 1998, aus der Serie / from the series: Morgenstraße. Magdeburg 1998 –2000 © Ulrich Wüst; ifa

Das Werk von Ulrich Wüst wurde in den 1980er Jahren insbesondere durch seine zahlreichen Stadtbilder bekannt, die er an verschiedenen Orten der DDR aufgenommen hatte. Ein breites internationales Publikum wurde durch seine Einladung zur documenta 14 nach Kassel 2017 auf seine Fotografien aufmerksam. Wüsts fotografisches Werk, das sich im weitesten Sinne mit dem Thema deutscher Osten befasst, lässt sich auch über die versunkene DDR hinaus als Bild-Archäologie der Gegenwart beschreiben.

Matthias Flügge hat die Ausstellung im Auftrag des ifa – Institut für Auslandsbeziehungen e. V. kuratiert. Er wurde 1952 in der DDR geboren und studierte der Kunstwissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin. 1978–1986 war er Redakteur der Zeitschrift Bildende Kunst und von 1990–1999 war er Chefredakteur und Mitherausgeber der Zeitschrift neue bildende kunst. Danach war er freiberuflich als Publizist und Ausstellungsmacher in Berlin tätig. Von 1996 war Mitglied der Akademie der Künste, Berlin und 1997–2006 ihr Vizepräsident. Von 2012–2022 war Rektor der Hochschule für Bildende Künste Dresden.

Während des Rundgangs finden Dreharbeiten für einen Ausstellungsfilm des ifa statt.

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