griffelkunst – kuratiert von Schüler*innen

griffelkunst Nasch Vorauswahl

Eine Schau des griffelkunst-Konvoluts der GfZK, kuratiert von Schüler*innen der Nachbarschaftsschule

“Als wir das erste Mal gefragt wurden, ob wir nicht Lust hätten eine Ausstellung mit zu gestalten, wussten wir nicht so recht, was uns erwarten würde. Bei unserem ersten Treffen in der GfZK klärten wir zunächst einmal das Wichtigste: Was ist griffelkunst ? griffelkunst ist Kunst, die man wie einen Pay-TV-Sender abonnieren kann, nur das man für sein Geld viermal jährlich Kunst nach Hause geliefert bekommt.
In zwei kleinen Gruppen suchten wir aus den Sammelbänden der griffelkunst mögliche Werke heraus. Während sich die eine Gruppe zur Auswahl der Bilder am Thema Kontraste orientierte, suchte sich die andere zunächst schlicht aus, was gefällt. Aber letztendlich haben wir uns geeinigt. Unsere Hintergedanken waren beispielsweise, serielle Arbeiten auseinander zu reißen und damit einen Kontrast herzustellen bzw. eine neue Geschichte zu erzählen. Wir fragten uns auch: „Welche Kunst würde ich mir zu Hause aufhängen?“ oder „Welche Werke gehören ins Museum und nicht nach Hause? Und warum?“. Die Suche nach Antworten auf diese Fragen mündete schließlich in Überlegungen zur Aufgabe eines Museum oder einer Ausstellung. Somit ist die Auswahl der gezeigten Werke von diesem Hauptgedanken geprägt: Welchen Auftrag hat ein Museum, wenn es Kunst auswählt und der Gesellschaft zeigt?”

In der Sammlungsausstellung The Present Order waren Besucher*innen eingeladen, eine individuelle Auswahl an Werken aus dem griffelkunst-Konvolut der GfZK-Sammlung zu treffen und diese auszustellen. Seit September 2017 haben wir uns mit Schüler*innen der Nasch getroffen, um heraus zu finden, was ihnen wichtig ist, was ihrer Meinung nach im Museum gezeigt werden sollte und was sie besonders anspricht.

Weiterführende Beiträge

In Kooperation mit der Nachbarschaftsschule Leipzig

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